Film Evening & Discussion with the ZDF Team (in German)

  • Deutsche Botschaft Washington 4645 Reservoir Road Northwest Washington, DC, 20007 United States

„Der Chronist des Todes; das Leben des Curtis Mozie“

This Thurs., Sept. 17 at 6:30 pm, the German Embassy Press Department invites you to a film screening and discussion with the ZDF film team

Curtis Mozie, a.k.a. CWebb, is a chronicler of death. For nearly 30 years he has documented the life and death in his 'hood in the heart of the American capital. It's a war just 12 blocks away from the White House. "Come film me," his buddies always told him, "When I die, my friends and family will have something to remember me by."

"The Chronicler of Death: The Life of Curtis Mozie" is a film by the ZDF German Television team Ulf Röller (director), Annette Brieger (producer), Oliver Divaris (editor), und Peter Schloemer (camera). On Thursday, Sept. 17, the German Embassy Press Department will host a screening & discussion with the crew, in German, in the Embassy auditorium.

Das Presseteam der Botschaft freut sich auf Ihr Kommen!

Please click here to RSVP

*Please RSVP by Wednesday, Sept. 16 at 5 pm; Seating is limited and on a first-come, first-served basis

„Der Chronist des Todes; das Leben des Curtis Mozie“

mit

Ulf Röller (Redaktion), Annette Brieger (Producer), Oliver Divaris (Schnitt), und Peter Schloemer (Kamera)

Donnerstag, 17. September 2015 um 18.30 Uhr

Deutsche Botschaft Washington

4645 Reservoir Road NW

Washington, DC 20007

Curtis Mozie, AKA CWebb, ist ein Chronist des Todes. Fast 30 Jahre lang hat er das Leben und Sterben in seinem Kiez dokumentiert, im Herzen der amerikanischen Hauptstadt. Es ist ein Krieg, nur 12 Blocks vom Weißen Haus entfernt. „Komm filme mich“, haben ihn seine Kumpel immer gebeten, „wenn ich tot bin, haben meine Freunde und meine Familie etwas, was an mich erinnert.“

Für die schwarzen Jugendlichen ist der amerikanische Traum längst zum Albtraum mutiert. Keine Arbeit, keine Ausbildung, keine Chancen. Es ist ein täglicher Kampf – gegen den Rassismus, gegen die Polizei, gegeneinander. Stark ist, wer einer Gang angehört. Waffen, Drogen und ein schwer nachvollziehbares Verständnis von Ehre und Loyalität bestimmen ihr Leben.

Curtis hat alles gefilmt. Die Freunde von früher, die schon lange tot sind. Und deren Brüder, erschossen in einer endlosen, tödlichen Spirale von Rache und Vergeltung. Die Eltern, fassungslos am Grab des Kindes. Die Überlebenden im Krankenhaus, gezeichnet von der Gewalt die eigentlich keiner will und doch niemand stoppen kann.

Aber auch die seltenen Momente hat Curtis eingefangen: die harten Jungs Arm in Arm in Curtis‘ Apartment, dem „safe house“, singend, fröhlich, voller Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Zärtlichkeit. Mehr als 60 Filme hat Curtis gedreht für die Familien der toten Freunde. Sie hängen an der Wand seines safe houses. Ein Mahnmal das alle angeht und doch kaum einen interessiert.

Nach der Vorführung der ZDF-Reportage steht Ihnen das ZDF-Team gern bei einem kleinen Umtrunk für Fragen zur Verfügung.